Die voreingestellten Sätze sind typische Werte, Stand November 2026. Dein eigener Satz kann abweichen: Er hängt von Land, Art der Unterkunft und den Programmen ab, an denen du teilnimmst. Schau in deinen Vertrag oder dein Portal-Dashboard und pass den Prozentsatz an.
Ergebnis
- Provision, die du pro Jahr zahlst
- 5.400 €
- Ersparnis pro Jahr durch Direktbuchungen, nach Website-Kosten
- 258 €
- Direktbuchungen pro Jahr, bis sich die Website trägt
- 20 Buchungen
Die Standardwerte sind übliche Sätze, Stand November 2026. Entscheidend ist dein Vertrag: Prüfe die Provision im Extranet oder Partner-Dashboard. Deine Eingaben bleiben in deinem Browser, bis du das Ergebnis freischaltest; dann kommen sie mit deiner Anfrage bei uns an.
03 / Tools
Provisionen der Portale 2026 im Überblick
Typische Sätze, wie sie die Portale veröffentlichen oder wie sie verbreitet berichtet werden. Prüf immer deinen eigenen Vertrag.
| Portal | Wer zahlt | Typischer Satz | Wo du nachsiehst |
|---|---|---|---|
| Booking.com | Vermieter, je abgeschlossener Buchung | um 15 % in Deutschland und Portugal; je nach Land und Unterkunftsart unterschiedlich | Extranet und dein Unterkunftsvertrag |
| Airbnb, Gastgeber-Servicegebühr | Gastgeber, wird von der Auszahlung abgezogen | meist 15,5 %, in der Regel zwischen 14 und 16 % | Einnahmen und Auszahlungsdetails bei Airbnb |
| Airbnb, geteilte Gebühr | Gastgeber ca. 3 %, Gast zahlt eine eigene Servicegebühr | läuft laut Airbnb aus | Airbnb-Hilfe-Center: Servicegebühren |
| GetYourGuide | Anbieter der Aktivität | 20–30 % je nach Land der Aktivität | Anbieterportal und dein Vertrag |
| Viator | Anbieter der Aktivität | verbreitet berichtet: etwa 20–30 % | Dein Viator-Anbietervertrag |
04 / Tools
Wie die Booking.com-Provision funktioniert
Booking.com berechnet einen Prozentsatz vom Buchungswert, sobald der Aufenthalt stattgefunden hat. Kostenlos stornierte Buchungen kosten nichts. Der Grundsatz liegt in Deutschland und Portugal typischerweise um 15 %. Sichtbarkeitsprogramme wie das Preferred-Partner-Programm erhöhen den tatsächlichen Satz, Rabatte über Programme wie Genius senken den Preis, auf den die Provision berechnet wird, aber auch deinen Umsatz. Trag in den Rechner den Satz ein, den du tatsächlich zahlst, nicht den beworbenen Grundsatz.
05 / Tools
Airbnb-Gebühren für Gastgeber 2026
Airbnb kennt zwei Gebührenmodelle. Bei der geteilten Gebühr zahlt der Gastgeber etwa 3 % und der Gast eine eigene Servicegebühr obendrauf. Bei der Gastgeber-Servicegebühr zahlt der Gastgeber die ganze Gebühr, meist 15,5 %, und der Gast sieht einen Preis. Laut Airbnb-Hilfe-Center läuft die geteilte Gebühr aus, Gastgeber werden schrittweise auf die einheitliche Gebühr umgestellt. Bist du noch im alten Modell, rechne beide Varianten: Dein Preis für Gäste muss beim Wechsel wahrscheinlich angepasst werden.
06 / Tools
Tour-Plattformen: Viator und GetYourGuide
Bei Touren und Aktivitäten sind die Provisionen höher. GetYourGuide nennt 20–30 % je nach Land. Viator veröffentlicht keinen einheitlichen Satz; Anbieter berichten von einer ähnlichen Spanne. Bei solchen Sätzen wirkt jede Direktbuchung stärker als bei Unterkünften, deshalb hat der Rechner einen eigenen Modus für Touren.
07 / Tools
Mehr Direktbuchungen, ohne Portal-Regeln zu brechen
- Keine Portal-Buchung am Portal vorbei abwickeln. Wer über Airbnb oder Booking.com gebucht hat, zahlt diesen Aufenthalt auch dort. Alles andere verbieten die Portale.
- Gäste fürs nächste Mal einladen. Eine Karte in der Wohnung oder ein Hinweis am Ende der Tour mit deiner Website ist üblich.
- Preisfreiheit nutzen. Seit November 2024 darf Booking.com nach dem Digital Markets Act der EU nicht mehr verbieten, dass du auf deiner eigenen Website günstiger bist. Ein kleiner Vorteil für Direktbucher, etwa ein besserer Preis oder später Check-out, gibt Gästen einen Grund.
- Vor Werbung um Einwilligung bitten. Wenn du früheren Gästen mailen willst, frag sie vorher, zum Beispiel beim Check-in. So bleibst du DSGVO-konform.
- Über den Namen auffindbar sein. Wer nach dem Namen deiner Unterkunft sucht, sollte auf deiner Website landen, nicht im Portal-Inserat. Ein Google-Unternehmensprofil mit Link zur Website hilft.
08 / Tools
Steuern: die Provision ist oft teurer, als sie aussieht
Booking.com und Airbnb rechnen ihre Provision aus dem EU-Ausland ab. In Deutschland schuldest du die Umsatzsteuer darauf im Reverse-Charge-Verfahren nach § 13b UStG, auch als Kleinunternehmer. In Portugal gilt Ähnliches: Die Mehrwertsteuer auf die Provision wird per Autoliquidação selbst abgeführt, oft auch von Vermietern, die nach Artikel 53 des portugiesischen Mehrwertsteuergesetzes befreit sind. Für dein Alojamento Local gilt außerdem: Die Registriernummer gehört auch auf deine eigene Website. Das ist keine Steuerberatung; sprich mit deinem Steuerberater.
Wenn die Zahlen zeigen, dass sich Direktbuchungen lohnen: Auf unserer Seite Website für Ferienwohnung erstellen lassen steht, was so eine Website braucht und was sie kostet.
FAQ
Häufige Fragen
01Wie viel Provision nimmt Booking.com?
In Deutschland und Portugal typischerweise um 15 % vom Buchungswert, berechnet nach dem Aufenthalt. Der genaue Satz hängt von Land, Unterkunftsart und Programmen wie Preferred Partner ab. Dein Extranet zeigt deinen Satz.
02Wie hoch sind die Airbnb-Gebühren für Gastgeber?
Bei der Gastgeber-Servicegebühr, auf die Airbnb die meisten Gastgeber umstellt, zahlst du meist 15,5 % der Buchung. Beim älteren Modell mit geteilter Gebühr zahlst du etwa 3 % und der Gast eine Servicegebühr obendrauf.
03Muss ich auf die Booking.com-Provision Umsatzsteuer zahlen?
In Deutschland in der Regel ja, im Reverse-Charge-Verfahren nach § 13b UStG, auch als Kleinunternehmer. Kläre die Einzelheiten mit deinem Steuerberater; das hier ist keine Steuerberatung.
04Darf ich auf meiner Website günstiger sein als bei Booking.com?
In der EU darf Booking.com dir das seit November 2024 nach dem Digital Markets Act nicht mehr verbieten. Prüf trotzdem deinen Vertrag und die Regeln der anderen Portale.
05Muss ich meine Daten angeben?
Deine jährliche Provision siehst du ohne Angaben. Um Ersparnis und Gewinnschwelle freizuschalten, gibst du Namen und E-Mail ein: Deine Zahlen kommen dann als Anfrage bei uns an, und wir melden uns einmal mit einer kurzen persönlichen Einschätzung. Kein Newsletter, keine Werbung.