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Website-Briefing in zehn Minuten statt Lastenheft mit 30 Seiten
Ein Website-Briefing ist ein kurzes Dokument, das einer Agentur sagt, wofür die Website da ist, wen sie erreichen soll und was sie können muss. Technik musst du dafür nicht kennen. Welches CMS oder welches Hosting passt, ist die Aufgabe der Agentur. Deine Aufgabe ist, dein Geschäft, deine Kundschaft und dein Ziel zu beschreiben.
Der Generator stellt die Fragen, die eine Agentur im ersten Gespräch stellen würde. Was du noch nicht weißt, lässt du leer: Auch offene Punkte sind eine wichtige Information. Das Briefing funktioniert bei uns genauso wie bei jedem anderen Studio oder Freelancer.
Dein Briefing
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Warum ein Briefing Website-Angebote vergleichbar macht
Schreib „Wir brauchen eine neue Website“ an fünf Agenturen und du bekommst fünf Angebote zwischen 1.500 und 15.000 €. Meist ist keins davon unseriös: Jede Agentur hat sich ein anderes Projekt vorgestellt. Die eine fünf Seiten mit deinen vorhandenen Texten, die andere zwanzig Seiten mit Buchungssystem, neuem Fotoshooting und zwei Sprachen.
Liegt bei allen dasselbe Briefing, bleiben nur die echten Unterschiede übrig: Vorgehen, Erfahrung, was nach dem Launch enthalten ist. Genau das willst du vergleichen. Welche Fragen du danach stellen solltest, steht in unserem Artikel Webdesign-Agentur auswählen.
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Was in ein gutes Website-Briefing gehört
Diese Punkte bewegen den Preis. Ein Briefing, das sie abdeckt, ist meist ein bis zwei Seiten lang.
| Bereich | Was du beschreibst | Warum es das Angebot verändert |
|---|---|---|
| Unternehmen und Ziel | Was du machst und was die Website vor allem leisten soll: Anfragen, Verkäufe, Buchungen, Bewerbungen | Bestimmt Struktur, Handlungsaufforderungen und welche Funktionen Pflicht sind |
| Zielgruppe | Wer deine Kundschaft ist, woher sie kommt, was sie vor einer Anfrage wissen muss | Prägt Textumfang, Tonalität und Sprachen |
| Seiten | Eine grobe Liste der Seiten oder Bereiche, auch wenn es nur eine Schätzung ist | Die Zahl der Seitentypen ist der größte Designposten |
| Funktionen | Formulare, Shop, Buchung, Newsletter, Kundenlogin, Anbindung an CRM, ERP oder Kasse | Bei Schnittstellen gehen Schätzungen am weitesten auseinander |
| Sprachen | Welche Sprachen zum Start, welche später, wer übersetzt | Jede Sprache vervielfacht Inhalt und SEO-Einrichtung |
| Inhalte und Marke | Texte, Fotos, Logo: fertig, teilweise da oder noch zu erstellen? | Texte und Fotos können so viel kosten wie die Umsetzung |
| Aktuelle Website | Adresse, was gut läuft, welche Seiten Besucher bringen | Ein Relaunch braucht Weiterleitungen, damit Rankings erhalten bleiben |
| Beispiele | Zwei, drei Websites, die dir gefallen, und was genau dir daran gefällt | Spart eine Designrunde; das Warum zählt mehr als das Was |
| Budget und Termin | Ein Rahmen und ein realistischer Starttermin, plus feste Anlässe wie Messen | Die Agentur schlägt den passenden Umfang vor statt des größten |
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Briefing, Lastenheft, Pflichtenheft: der Unterschied
Die Begriffe werden oft durcheinandergeworfen. Lastenheft und Pflichtenheft sind in der DIN 69901-5 definiert, das Briefing ist die kurze Form aus dem Marketing. Für die Website eines kleinen oder mittleren Unternehmens reicht in der Regel ein gutes Briefing.
| Dokument | Wer schreibt es | Inhalt | Wann sinnvoll |
|---|---|---|---|
| Briefing | Du als Auftraggeber | Ziele, Zielgruppe, Umfang, Budget in Alltagssprache | Für fast jede Unternehmenswebsite, als Basis für Angebot und Erstgespräch |
| Lastenheft | Du als Auftraggeber | Alle Anforderungen, nummeriert und prüfbar: was und wofür | Größere Projekte, mehrere Abteilungen, Ausschreibungen, komplexer Relaunch |
| Pflichtenheft | Die Agentur als Auftragnehmer | Wie jede Anforderung aus dem Lastenheft umgesetzt wird | Nach Auftragsvergabe, als verbindliche Grundlage für Umsetzung und Abnahme |
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So kalkuliert eine Agentur aus deinem Briefing
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Seitentypen zählen
Gezählt werden Vorlagen (Startseite, Leistungsseite, Artikel, Kontakt), nicht jede einzelne Seite. Pro Vorlage wird Design- und Entwicklungszeit geschätzt.
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Funktionen bepreisen
Jedes Formular, jeder Buchungsablauf, jede Shopfunktion und jede Schnittstelle bekommt eine eigene Schätzung. Unklares bekommt einen Puffer.
- 03
Inhalte einschätzen
Fertige Texte und Fotos einzupflegen kostet wenig. Fehlende Inhalte bedeuten Texterstellung, Übersetzung oder Fotoshooting obendrauf.
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Risiko einpreisen
Alles, was das Briefing offenlässt, wird als Risiko kalkuliert. Je vager das Briefing, desto höher oder breiter das Angebot.
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Typische Fehler im Website-Briefing
- Nur die Optik beschreiben. „Modern und clean“ sagt nichts darüber, was die Website leisten soll. Fang beim Ziel an.
- Das Budget verschweigen. Ohne Rahmen kalkulieren Agenturen entweder ihr kleinstes oder ihr größtes Paket. Ein Budgetrahmen schwächt deine Verhandlung nicht, er bringt dir das passende Angebot.
- Inhalte vergessen. Die meisten Verzögerungen entstehen durch Texte und Fotos, die wochenlang „fast fertig“ sind. Sag ehrlich, wo du stehst.
- Die alte Website ignorieren. Bringt deine jetzige Seite Besucher über Google, gehört das ins Briefing oder Lastenheft für den Relaunch. Was du schützen musst, steht in unserer Checkliste zum Website-Relaunch.
- Funktionen auf Vorrat. Jede Zusatzfunktion kostet beim Bau und in der Pflege. Frag bei jeder: Wer nutzt das, und wie oft?
- Keine Entscheidungsperson. Leg fest, wer Entwürfe und Texte freigibt. Projekte mit fünf Freigebenden dauern doppelt so lange.
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Was passiert, wenn du uns dein Briefing schickst
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Du schaltest es frei und sendest es
Unter dem Briefing gibst du Namen und E-Mail ein. Das Briefing kommt bei uns als Anfrage an, und du kannst es sofort kopieren oder herunterladen, um es auch anderen Anbietern zu geben.
- 02
Wir lesen und antworten
Sind Punkte offen, bekommst du ein paar gezielte Rückfragen. Ist das Briefing klar, schlagen wir ein kurzes Gespräch vor.
- 03
Festpreis
Nach dem Gespräch bekommst du ein Festpreisangebot, keine Stundenschätzung. Websites starten bei 1.500 €, die meisten gehen in 2–6 Wochen live.
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Unverbindlich
Das Angebot kannst du in Ruhe vergleichen. Wenn du startest, arbeiten wir mit 50 % Anzahlung und 50 % zum Launch.
FAQ
Häufige Fragen
01Was gehört in ein Website-Briefing?
Unternehmen und Hauptziel der Website, Zielgruppe, eine grobe Seitenliste, die nötigen Funktionen, Sprachen, der Stand von Texten, Fotos und Logo, die aktuelle Website, Beispiele, die dir gefallen, ein Budgetrahmen und ein Wunschtermin für den Launch.
02Was ist der Unterschied zwischen Lastenheft und Pflichtenheft?
Das Lastenheft schreibst du als Auftraggeber: Es beschreibt, was die Website können muss und wofür. Das Pflichtenheft schreibt die Agentur: Es beschreibt, wie sie diese Anforderungen umsetzt. Beide Begriffe sind in der DIN 69901-5 definiert.
03Brauche ich für meine Website ein Lastenheft?
Für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen nicht. Ein Briefing von ein bis zwei Seiten reicht für ein belastbares Angebot. Ein Lastenheft lohnt sich bei Ausschreibungen, vielen Beteiligten oder einem komplexen Relaunch mit Schnittstellen.
04Soll ich mein Budget ins Briefing schreiben?
Ja, als Rahmen. Dann schlägt die Agentur einen passenden Umfang vor, statt zu raten. Marktübliche Spannen findest du unten im Artikel „Was kostet eine Website?“.
05Ist der Briefing-Generator kostenlos, und was passiert mit meinen Daten?
Er ist kostenlos. Deine Antworten bleiben in deinem Browser, bis du das Briefing mit Name und E-Mail freischaltest. Dann kommt es bei uns als Anfrage an, und wir nutzen es nur, um mit Rückfragen oder einem Angebot zu antworten.